
Orgel in der St. Stefanskirche in Konstanz
(1997)
Hinter dem Mittelteil des Prospekts steht das Hauptwerk mit einem vollen Principalchor
ab der 16'-Lage. Auf der Lade des Hauptwerks stehen auch die Register des (Chorbegleit-)
Positivs. Über dem Hauptwerk ist das Oberwerk angeordnet. Es vertritt mit
seinem geschärften Klang ein Rückpositiv, welches aus architektonischen
Gründen nicht gebaut werden konnte. Das Schwellwerk steht rechts und links
vom Hauptwerk. Trotz dieser Teilung ist der Klangeindruck geschlossen. Eine Besonderheit
dieses Werkes ist der Chor überblasender Register vom 8' bis zur Terz 1
3/5'. Das Pedal ist rechts und links in den Riepp-Gehäuseteilen untergebracht.
Der Grand Bourdon 32' und der Subbaß 16' stehen auf einer eigenen
Lade an der Rückwand.
Trotz der großen Registerzahl konnte die Gesamttiefe der Orgel auf ca.
120 cm beschränkt werden. Dennoch sind alle Werke gut zugänglich. Die
Keilbälge versorgen die Orgel mit einem lebendigen Wind, ohne daß es
zu Tonhöhen- schwankungen oder Druckabfall kommt.
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Disposition:
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